Lucia Lucchi
Sollten Sie auf das ausgerichtet sein, was Sie sein wollen, dann verpassen Sie das, was Sie sind.
Sollten Sie auf das ausgerichtet sein, was Sie sein wollen, dann verpassen Sie das, was Sie sind.
Gelebte Meditation und Achtsamkeit sind ein wichtiger Teil meiner Seminare und meiner therapeutischen Arbeit. Meine eigene Praxis gründet auf über drei Jahrzehnten Buddhismus-Studium und Zazen – heute in einem gemässigten, gestalterischen Stil, in dem die Erfahrung der Stille unmittelbaren Ausdruck findet in Poesie, Bild oder Spiel.
In meinen jungen Zwanzigern bin ich in die Praxis des Zazen eingeführt worden. Die Initiation in den Rinzai-Zen durch Hosokawa Roshi 1989 war der Beginn meiner lebenslangen Meditations- und Zazen-Praxis. Ich studiere und praktiziere Buddhismus seit 1987 (Vipassana, Zen, Theravada). Mehr über meinen spirituellen Hintergrund.
Wenn wir den Mut aufbringen, uns gemeinsam der Stille zuzuwenden, entwickelt sich die Geduld, die wir dazu brauchen, wie von selbst. Geduld und achtsame Präsenz sind die Alternative zu notorisch nörgelnder Ruhelosigkeit, zu drängendem Getriebensein oder zu Kompensation durch Zerstreuung, Blödsinn und Trägheit. Über Geduld und liebevolle Aufmerksamkeit kultivieren wir eine innere Stärke, die auf der Gewissheit der eigenen Erfahrung gründet. Gelebte Meditation fordert unsere Präsenz und unsere Entschlossenheit, um den Grund des Seins zu erforschen.
Wenn wir im kleinen Kreis sitzen und uns der Stille zuwenden, entsteht ein Gefühl von vertiefter Verbundenheit mit dem Wesen des Menschseins. Unterschiede und Meinungen, die uns im Alltag von anderen trennen, werden durch das Gefühl der Verbundenheit überwunden. Die Erfahrung erlöst uns von Isolation. Sie wirkt sich tröstend und besänftigend auf Konflikte in Ihrem Leben aus.
In der Meditation lernen wir, Leid verursachende zwingende Gefühle und Gedanken anzuerkennen. Wir lernen, wie wir destruktive Gefühle und Gedanken vorerst im Gewahrsein halten und damit durch die Kraft der Präsenz, der Hingabe und des Mitgefühls transformieren können. Dabei entwickelt sich wie von selbst die Gabe der Geduld und des achtsamen Beobachtens, die zusammen mit dem Ertrag aus jeder gelebten Meditation Ihre Motivation stärkt, weiter zu praktizieren. Es ist dieser Ertrag, der uns ganz natürlich vorwärts schiebt.
Der Ertrag aus einer gelebten Meditationspraxis führt uns zu einer eigenen Intention von Liebe, Verletzlichkeit, Schaffenskraft und Entschlossenheit. Die Fähigkeit, dem «Klatsch und Blödsinn» zu widerstehen, nimmt zu. Des Weiteren reagieren wir angemessener auf die Anforderungen des Lebens. Die innere Zerrissenheit und die Tendenz zu polarisieren lösen sich auf – zugunsten des Vermögens, Widersprüchliches im Herzen halten zu können.
Wenn Kunstschaffende sich kontinuierlich der Präsenz der Stille und des Heiligen zuwenden, wirkt sich dies erstaunlich transformierend auf ihre Schaffenskraft aus. Selbst einfachste Werke erhalten plötzlich eine über sie hinausragende, erhebende Wirkkraft, die vom Betrachter sofort verstanden wird. Es ist immer die Erfahrung des grossen Ganzen, des heiligen wilden Herzens, das den Betrachter zum Zuhören und Verstehen bringt. Gelebte Meditation und Achtsamkeit sind ein wichtiger Teil meiner Seminare – erfahren Sie dazu mehr in der Agenda.
Nein. Die Praxis der Stille ist Teil der Seminare und wird gemeinsam entwickelt – Geduld entsteht dabei wie von selbst.
Nein. Meine Arbeit gründet auf buddhistischer Praxis, richtet sich aber an Menschen jeder Weltanschauung.
Meditation hilft, belastende Gefühle und Gedanken im Gewahrsein zu halten und durch Präsenz, Hingabe und Mitgefühl zu transformieren – das ergänzt den therapeutischen Prozess.
Eine sinnvolle Ergänzung zu meinem Angebot sind die Zazenkai-Tage im Zentrum Felsentor auf der Rigi – sie eignen sich für Einsteiger in die Praxis der Zen-Meditation.
Sollten Sie Fragen zu meinem Angebot haben, nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf.